Lieblings-Nudelsalat

Sooooo, weil wir dieser Tage mal wieder eine große Schüssel unseres liebsten Nudelsalats quasi in nullkommanix fast komplett verdrückt haben, wird’s höchste Zeit, das Rezept hier auch mal einzustellen.

Es handelt sich hier mal um einen italienischen Nudelsalat, der daher völlig ohne Majo auskommt.

Benötigt werden für 4 Portionen:

  • 250 g   Nudeln (ich nehm meistens Farfalle)
  • 2 P.        Mozzarella
  • 1 P.        Rucola
  • 150 g   Parmaschinken
  • 50 g      Pinienkerne
  • 100 g    getrocknete Tomaten
  • 1              Knoblauchzehe
  • 6-8 EL  Olivenöl
  • 3 EL       Balsamico
  • 1 TL       Pesto (nach Belieben)
  • 1TL        Senf
  • 1 TL       Honig
  •                  Salz und Pfeffer
  •  100 g   frisch gehobelter Parmesan (ich mach das mit dem Sparschäler)

Und so wird’s gemacht:

Nudeln nach Packungsanweisung bissfest kochen, dann abgießen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten, Rucola verlesen und waschen, große Blätter etwas zerkleinern. Mozzarella würfeln, Parmaschinken und getrocknete Tomaten in schmale Streifen schneiden.

Alles mit den abgekühlten Nudeln vermischen.

Knoblauch sehr fein würfeln, mit Öl, Balsamico, Pesto, Senf, Honig, Salz und Pfeffer gut verrühren und mit dem Salat vermischen.

Den gehobelten Parmesan vorsichtig unterheben und  schmecken lassen!

 

 

Über sieben Brücken musst du gehn…

Ja… über sieben Brücken… das ist im Moment gerade sinnbildlich für mich!

Heute ist ein Tag an dem ich mich einfach nur freue, wirklich wahnsinnig freue!

Happiness!!!  Damit  bin ich heute früh schon aufgewacht und ihren Anfang nahm die Freude gestern.

Fast gleichzeitig habe ich gestern nachmittag gleich 2 Neuigkeiten erfahren, die mein Herz hüpfen lassen:

Nr. 1: Das Steinachbrückle ist seit gestern wieder offen! Zumindest vorübergehend in Form einer provisorischen Holz-Fußgängerbrücke!

Nr. 2: Ich hab die Zusage für den Job bekommen, den ich mir so sehr gewünscht hatte und kann gleich nächste Woche anfangen! Jippiiiiiie!!!!

Heute ist ein guter, ein wirklich sehr guter Tag! In der Nacht hatte es endlich endlich geregnet und dadurch ein wenig abgekühlt. Bis vorhin war es auch noch bewölkt und deshalb war ich seit über einer Woche zum ersten Mal eine kleine Runde laufen. Nach unserem Kurzurlaub in der vorletzten Woche (darüber hab ich noch gar nichts berichtet. Mir hat einfach der Elan dazu gefehlt, aber gerade denke ich, ich werde später wenigstens noch ein paar Bildchen davon einstellen) haben meine Beine zum einen ein wenig Ruhe benötigt, denn die schiere Menge der Bewegung – sei es nun laufend oder wandernd- waren sie einfach nicht mehr gewöhnt. Außerdem machte mir die dicke Luft und die Hitze zu schaffen wegen meiner Lungenobstruktion, die sich dann besonders bemerkbar macht, deshalb war Laufen in den letzten Tagen gestrichen.

Und wie ich dann heute so unterwegs war – das Laufen ging übrigens richtig gut, wenn es auch nur kurz war – ist mir aufgefallen, wie gut das doch alles wieder zusammenpasst!

Die Brücke und der Job!

„Der da oben“  (oder das Schicksal – egal, an irgendwas glaubt doch fast jeder…) meint es gut mit mir! Er wollte es mir halt nicht zu einfach machen, mich ein wenig aus der Komfortzone holen und aus der Reserve locken. Ich sollte ein Ziel anstreben, auch wenn es kleine Wagnisse und überschaubare Risiken einzugehen und Durststrecken zu überstehen galt. Aber ich dachte mir schon, dass das sicherlich alles irgendeinen Sinn hat, der sich mir noch erschließen wird.

Und siehe da, jetzt kann ich in dem Umfeld arbeiten, das ich mir seit meinem Umzug gewünscht hatte. Die Zwischenstationen mussten sein, um dahin zu kommen. Nein, es ist kein Karrierejob natürlich. Dafür bin ich nicht gemacht und das wäre auch ganz und gar nicht mein Ding. Nein, ich will einfach meine Arbeit machen mit netten Kollegen und in einer Umgebung, wo man als Mitarbeiter Wertschätzung erfährt, auch wenn man nur ein kleines Lichtle ist. Einfach gern zur Arbeit gehen können. Mit angenehmen und für mich passenden Arbeitszeiten. Dafür musste ich eben um 2 Ecken gehen… um genau dann zu suchen, als „meine“ Stelle ausgeschrieben wurde… und um gelernt zu haben, dass es Wichtigeres gibt, als den Job direkt um die Ecke zu haben.

Und die Brücke? Seit das Steinachbrückle restauriert wird (das zieht sich wohl auch noch eine Weile hin) mussten wir bis gestern auch immer um 2 Ecken laufen (nicht sehr weit, aber eben auch nicht schön – an der Straße lang – und daher nicht so angenehm) um auf unsere Standard-Laufstrecke am Neckar zu gelangen.

Und jetzt? Der Job ist da und die Brücke ist da! Hallllooooooooo? Also wenn das mal kein Zeichen ist, oder?

Das Behelfs-Brückle hat sogar einen Teppichbelag. Der ist zwar schwarz-grau, aber für mich hat es sich heute angefühlt, wie wenn er rot wäre. Ja, heute hat es sich für mich angefühlt, wie wenn ich über einen roten Teppich schweben würde.

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