Meine Lebkuchen

So, nun wird es langsam Zeit, dass ich auch mal nach und nach meine wichtigsten Weihnachtsrezepte hier verewige.

Zumindest mal diejenigen, die auf alle Fälle jedes Jahr gebacken werden.

Als erstes sind nun die Lebkuchen dran, denn diese sind die Lieblinge von meiner Simone.  ❤

Das Rezept hab ich vor vielen vielen Jahren mal einer Zeitschrift entnommen, leider weiß ich nicht mehr welche es war. Auf jeden Fall hatte das Rezept damals meine Aufmerksamkeit erregt, weil es anstatt Zitronat und Orangeat eine Trockenfrucht-Nuss-Mischung enthält.

Und hier ist das Rezept:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 2 Beutel (à 200 g) Tropische Mischung aus Trockenfrüchten und Nüssen
  • 400 g gemahlene Mandeln ohne Haut
  • 500 g gemahlene Haselnüsse
  • 25 g Speisestärke
  • 750 g brauner Zucker
  • 1 P. Pfefferkuchengewürz
  • 9 Eier
  • ca. 50 runde Backoblaten (7 cm) oder 100 Stück (5 cm)
  • je 400 g Vollmilch- und Zartbitterkuvertüre
  • 2 Würfel Kokosfett (kann man aber auch weglassen…)

Schokolade grob hacken, Trockenfrüchtemischung ebenfalls noch etwas zerkleinern. Mandeln, Nüsse, Stärke, Zucker, Pfefferkuchengewürz und Eier in einer großen Rührschüssel mit den Knethaken des Handrührgeräts verkneten. Schokolade und Früchtemischung unterkneten. Zugedeckt über Nacht kaltstellen.

Am nächsten Tag die Lebkuchenmasse auf die Oblaten verteilen und etwas glatt streichen.

Ich hab bei diesem Rezept meine eigene Technik: Ich verwende die kleinen 5 cm Oblaten und einen „Makronenportionierer“.

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Hier muss der Teig nur mit einem Löffelchen in die Mulde gestrichen werden, Oblate oben drauf, dann ritsch-ratsch auf’s Blech damit.

Dadurch sieht das Ergebnis dann zwar wie eine Makrone aus (also eben eher kuppelförmig und nicht so flach wie ein Lebkuchen), das ist mir aber völlig wuppe, denn es geht einfach ungleich schneller von der Hand und der Geschmack wird dadurch ja nicht beeinträchtigt… 😉

Außerdem finde ich die Größe so auch angenehmer, denn dann ist man nicht schon von einem Lebkuchen satt…

Nun kommen die Lebkuchen in den vorgeheizten Ofen (E-Herd 175°C, Umluft 150°C, Gas Stufe 2) und werden ca. 25 Minuten gebacken.

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Nun fehlt nur noch die Glasur…

Nach dem Abkühlen die Kuvertüren grob hacken, (ggf. mit dem Kokosfett) im heißen Wasserbad schmelzen und die Lebkuchen damit bestreichen.

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Fertig!

Man könnte natürlich auch die Hälfte der Lebkuchen mit Zuckerguss bestreichen, wir mögen aber einfach lieber Schoki.

Die Lebkuchen halten sich in einer gut verschlossenen Blechdose 4-6 Wochen, wenn sie nicht vorher weggefuttert werden.

 

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