Ein Hauch von Nichts – das Salomon S-LAB Sense Ultra Set

In dieser Rubrik möchte ich Euch gerne so nach und nach meine Schätze vorstellen.

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Den Anfang mache ich heute aus gegebenem Anlass mit diesem Ultraleicht-Rucksack.

Ich muss gleich dazusagen, dass ich eigentlich bekennender Trinkblasen-Fan bin und daher dementsprechend auch nur Rucksäcke mit Trinkblase mein Eigen nenne.

Eigentlich… außer eben diesem kleinen feinen Teilchen, über das ich heute wieder sehr sehr froh war. Weiterlesen

Rekomwoche… ein bisschen Faulenzen ist auch mal schön!

In der Woche nach dem ZST XL war Rekom angesagt. Zwar haben wir nicht gefinisht, aber gut 40 km und den ein oder anderen Höhenmeter sind wir ja dann doch auch gelaufen. Nachdem meine Kopfschmerzen mich den Sonntag über noch weiter geärgert haben, waren sie dann ab Montag wieder verschwunden und nur ein Mini-Muskelkater in den Oberschenkeln hat mich beim Treppabwärtssteigen noch daran erinnert, dass ich mich doch ein wenig bewegt habe am Wochenende.

Da wir diese Woche Urlaub haben, wollten wir gerne meiner jüngsten Tochter einen Besuch in ihrer neuen Wahlheimat Lüneburg abstatten. Schließlich möchte man ja schon eine konkrete Vorstellung davon haben, wo sich die Lieben so rumtreiben… Weiterlesen

Alles was zählt… oder: Gedanken nach einem DNF

So, das war es nun also, mein 2. DNF… Und ich sag’s gleich dazu: Nein, ich bin nicht traurig oder frustriert oder enttäuscht. Die Entscheidung war richtig und geht für mich völlig in Ordnung.

Mein erstes DNF musste ich bereits im August 2014 beim Karwendelmarsch einstecken. Damals hatte ich solche Schmerzen im Knie, dass ich mit dem linken Bein einfach nicht mehr auftreten konnte. Das hat mir damals die Entscheidung leicht gemacht, nach 36 km in der Eng rauszugehen, da gab’s gar kein Vertun.

Dieses Jahr war es nun wieder so weit. Ein DNF am vergangenen Samstag beim Zugspitz Supertrail XL. Weiterlesen

Apfel-Rahmkuchen

Ein Apfelkuchen – fruchtig, rahmig, mit einer schönen braun gebackenen Oberfläche… das ist meine Kindheitserinnerung an den Kuchen, den meine Oma so oft samstags gebacken hat. Leider habe ich es versäumt, mir von ihr das Rezept geben zu lassen so lange das noch möglich gewesen wäre. Es gibt ein Büchlein, in dem sie sich viele Rezepte notiert hat, aber dieser Apfelkuchen ist leider nicht dabei. Offensichtlich hatte sie das Rezept im Kopf…

Viele Jahre lang hab ich immer wieder Ausschau gehalten nach diesem Kuchen. Nach vielen Fehlversuchen kommt dieser hier am ehesten hin. Seit ich das Rezept gefunden und noch ein wenig angepasst habe, backe ich diesen Kuchen oft und gerne, weil er einfach soooo lecker ist und mir für kurze Zeit ein kleines Stück Kindheit zurückbringt. Weiterlesen

Hohenneuffen-Berglauf

Heute fand der 28. Hofenneuffen-Berglauf statt. Eine echte Traditionsveranstaltung also und ganz in unserer Nähe.

Simone hat zum Hohenneuffen von Kindheit an eine innige und ganz besondere Verbindung, es ist ihr allerliebster Lieblingsort auf der ganzen Welt. Seit sie ihre Liebe zur Trailrennerei entdeckt hat, besucht sie den Hohenneuffen fast jede Woche und hat seither auch am Berglauf jedes Jahr teilgenommen. Deshalb war sie natürlich auch dieses Jahr bereits seit Langem zu  diesem Lauf angemeldet. Natürlich hat sie mich damals gefragt, ob ich auch mitlaufe, aber um ehrlich zu sein, ich hab mich nicht getraut.

Natürlich hab inzwischen auch ich den Hohenneuffen schon einige Male erlaufen, in den gut 5 Monaten, die ich jetzt hier wohne kann man meine Hohenneuffen-Läufe mit Start in Linsenhofen (so wie beim Berglauf auch, aber auf traillastigerer Strecke) allerdings noch locker an einer Hand abzählen. Die anderen Male sind wir im Rahmen von langen Läufen auch mehrfach über den Hohenneuffen gekommen, jedoch auf anderer Strecke.

Nun ist der Hohenneuffen-Berglauf ja wie der Name schon sagt, eben ein Berglauf. Er hat 9,3 km und gute 500 HM. Und ja, ich bin schon öfter auf Berge gelaufen, aber eben, wenn es sich dabei um Wettkämpfe  handelte, auf längeren Strecken und es waren eben bisher auch immer Trailläufe. Auf diesen langen Kanten geht man (oder ich jedenfalls zumindest…) die Anstiege, die sich steil anfühlen und mir persönlich geht es dabei auch überhaupt nicht um irgendwelche Zeiten. Es geht mir darum, mich mit mir selber, meinen Hochs und Tiefs und sonstigen Befindlichkeiten auseinanderzusetzen, immer wieder neue Seiten an mir selbst mit Staunen zu entdecken, mich an der  Kameradschaft unter den Trailrunnern zu erfreuen, die für mich wirklich etwas ganz Besonderes ist. Mich an den schönen Landschaften zu erfreuen, die ich dabei erleben darf. Streckenabschnittsbekanntschaften zu schließen und nette Gespräche zu führen. Mich bis an meine physischen und vor allem auch psychischen Grenzen zu fordern. Und wenn ich dann im Ziel ankomme, möglichst innerhalb der Zielschlusszeit, dann bin ich glücklich und laufe danach tagelang mit debilem Dauergrinsen durch die Gegend.

So ein Berglauf ist aber was völlig anderes. Das ist eigentlich ein Wettkampf für Bergläufer. Und Bergläufer sind eben ein eigenes Völkchen, vom Wesen her eher wie Straßenläufer, nur dass sie halt Berge hochlaufen, in der Regel vornehmlich auf Teer- oder Schotterwegen, weniger auf Trails. Ihnen geht es vermutlich weder um das Erleben, noch um die Landschaft noch um die anderen Läufer, sondern ausschließlich darum, so schnell wie irgend möglich ins Ziel zu kommen. Ist ja auch irgendwie verständlich, denn so Bergläufe sind von der Strecke her ja auch nicht so lang. Deshalb kann man jetzt auch nicht sagen, man nähme daran teil, um die Strecke zu bewältigen. 10 km schafft jeder, notfalls eben komplett gehend. Daher ist ja klar, dass hier dann das Tempo den Reiz ausmacht. Kann ich völlig nachvollziehen. Aber mein Problem ist eben: Schnell kann ich nicht. Ich kann nur langsam und halblang und ab und zu eben auch mal länger als halblang, weil ich einen stark ausgeprägten Willen habe und mich dann eben irgendwie mehr schlecht als recht durchbeiße.

Auf so einer kurzen Strecke nützt mir das aber alles gar nix. Und das war auch der Grund, warum ich meine erste Teilnahme am Hohenneuffen-Berglauf eigentlich lieber auf’s nächste Jahr verschieben wollte. Ich hatte riesen Respekt davor, ja, regelrecht Schiss hatte ich davor! Davor, dass mir alle davonpesen und ich weit abgeschlagen als letzte ins Ziel kreuchen würde. Dass ich mich am Anfang wieder mitreißen lassen und mit viel zu hohem Tempo angehen würde. Dass ich mir dann gleich an einem der ersten Anstiege vor lauter Anstrengung mein Frühstück nochmal durch den Kopf gehen lassen müsste. Und… und… und…

Dann kam aber alles anders. Als wir gestern am späten Nachmittag unterwegs waren um Simone’s Startunterlagen abzuholen, hat sie mich nochmal gefragt, ob ich nicht doch Lust hätte, mitzulaufen. Und was soll ich sagen… ich hab mich spontan zur Nachmeldung entschlossen.

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Allerdings nicht mit der Intention mich an den Bergläufern zu messen, sondern einfach so, um auch nochmal im Hinblick auf nächsten Samstag einen Reiz zu setzen. Egal wie lange ich brauche.

Es wurde dann doch eine sehr nette Veranstaltung. Das Teilnehmerfeld war gemischt, hauptsächlich natürlich Bergläufer, aber auch einige Rookies und sogar Walker waren dabei. Meine Befürchtungen waren jedenfalls unbegründet. Natürlich war ich eher hinten im Feld angesiedelt, aber es kamen doch auch noch einige nach mir ins Ziel. Und wenn es nicht so gewesen wäre, so what…? Schlussendlich haben wir jetzt gerade die offiziellen Ergebnisse bekommen (sie stimmen mit den von uns gemessenen Zeiten nicht ganz überein, weil die Zeitnahme ab dem Startschuss erfolgte): Ich habe 1:10:58 gebraucht, Simone war etwa viereinhalb Minuten schneller. Damit bin ich sowieso super zufrieden und vor allem damit, dass ich den Schlussanstieg zur Burg noch komplett durchlaufen konnte.

Das Wetter war heute perfekt für so einen Lauf. Unter 20 Grad, durchgängige Bewölkung und gelegentlich leichter Nieselregen. Wirklich sehr angenehm.

Wenn ich das richtig gesehen habe, waren Simone und ich die Einzigen, die mit Rucksack gelaufen sind. Klar, Bergläufer sind eher minimalistisch unterwegs und sparen Gewicht wo immer es geht. Ich persönlich war aber echt froh um meinen Rucksack, ich bin es gewöhnt, dann zu trinken, wenn ich Durst habe oder es für sinnvoll halte. Sprich kurz vor und direkt nach Anstiegen und ggf. auch zwischendurch regelmäßig immer mal wieder einen Schluck. Es gab auch 2 VP’s, die aber nicht an für mich sinnvollen Stellen waren. Beide auf der ersten Streckenhälfte. Für mich ist es allerdings eher schwierig, dann einen Viertelliter Wasser in mich reinzuschütten, der mir dann im Bauch umherpumpelt, um dann nach der nächsten Steigung wieder Durst und nichts zu Trinken zu haben. Das ist sicher reine Gewohnheitssache, aber ich  bin halt verwöhnt und werde mein Rucksäckle deshalb beim nächsten Mal auch wieder mitnehmen. Ja, richtig gelesen! Im nächsten Jahr (der Termin steht schon: 28.05.2017) bin ich sicherlich wieder dabei!

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Im Ziel, zusammen mit Richard, unserem Lieblingssupporter. Wie man unschwer erkennt, ist er Simone’s Papa! 🙂

Der eigentliche Grund für die Mitnahme unserer Rucksäcke war aber, dass wir vom Hohenneuffen aus noch die 14 km durch’s Tiefenbachtal zurück nach Hause gelaufen sind (hahaha, da hat uns dann auch noch ein richtig fetter Regenschauer erwischt…). Unterwegs hat mir Simone dann einen gehörigen Schrecken eingejagt: Als sie ein riesen Matschloch auf einem Forstweg umlaufen wollte, ist sie an einem Stein hängen geblieben. Ich hab sie fliegen sehen, konnte aber auch nichts mehr machen. Sie ist geflogen und dann in den Matsch/Wasser gefüllten Graben gekullert. Zum Glück ist nichts Ernstes passiert, aber beide Knie sind aufgeschlagen und ein paar Schürfungen und Prellungen hat sie auch, die sie in den nächsten Tagen sicherlich noch ein wenig ärgern werden.

Inzwischen sind die Wunden versorgt, die hungrigen Mägen mit Kuchen und Pizza gefüllt und nun lassen wir diesen schönen und ereignisreichen Tag bei einem kleinen Gläschen Rotwein ausklingen.

 

 

 

Schönes Wochenende!

Sooooo, das Wochenende ist eingeläutet.

Heute bin ich nochmal die gleiche Runde gelaufen, wie am Dienstag. Langweilig? Neeeeeeee! So lange wohne ich hier ja noch nicht, ich entdecke jedes Mal wieder was Neues und freue mich außerdem einfach daran, wie sich die Natur ständig verändert. Es gibt so viel Schönes zu sehen, einfach allein schon, weil die Landschaft hier mit ihren sanften Hügeln so abwechslungsreich und angenehm für’s Auge ist.

 

Und jedes Mal auf’s Neue liebe ich auf der Neckarrunde – kurz bevor ich wieder zu Hause ankomme – den Blick über den Neckar zum Kirchturm der Stadtkirche St. Laurentius, der sich auch je nach Wasserstand, Wetter und Jahreszeit stetig verändert und für mich trotzdem der Inbegriff von Beständigkeit ist. Davon werde ich ganz sicher noch oft Fotos hier einstellen. Heute sah es so aus:

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Mit der Hitze bin ich heute wieder für meine Verhältnisse richtig gut klargekommen, obwohl heute die Sonne wirklich ohne ein einziges  Erleichterung verschaffendes Wölkchen prall heruntergestochen hat. Ok, ich war zwar nur ne gute Stunde unterwegs, aber trotzdem: Das ist die gute Nachricht des Tages im Hinblick auf den ZUT, nachdem mir Simone heute die Wettervorhersage für den 18. Juni in Grainau gezeigt hatte…:

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Puh, also den Dauerpiss vom letzten Jahr fand ich ja alles andere als toll, aber 29 Grad sind jetzt auch nicht gerade die Temperatur, die mein Kreislauf am liebsten mag. Schon gar nicht, wenn es am Vortag noch 10 Grad weniger hat… Aber warten wir ab, so lange im Voraus kann die Prognose ja eh noch nicht so genau sein. Und vielleicht verschiebt sich das Wetter ja um einen Tag. Das fände ich dann nämlich richtig super! 🙂

Ganz gechillt…

Es geht doch nichts über einen gemeinsamen Feierabendlauf!

Aufgrund sehr unterschiedlicher Arbeitszeiten kommt das bei uns jetzt nicht sooo häufig vor, aber gestern hat es wieder mal gepasst. Dienstags ist mein freier Nachmittag und Simone hatte Frühschicht. Weiterlesen

Ganz viel Ommmm und ein wenig Adventure

Normalerweise erlebe und verbringe ich die langen Läufe am Wochenende zusammen mit Simone. Da diese aber schon die ganze Woche von einem Infekt lahmgelegt war, musste ich diesmal alleine los. Das etwas bessere Wetter war für Sonntag gemeldet, deshalb hab ich den Samstag in aller Gemütlichkeit verbracht, obwohl das Wetter dann deutlich besser war als gemeldet und außer ein paar Tropfen den ganzen Tag keinerlei Regen fiel. Am Sonntag sah es dafür erstmal gar nicht so toll aus und am späten Vormittag, zu der Zeit als ich eigentlich los wollte, hatten wir hier Starkregen mit Donnergrollen. Daher hab ich noch ein wenig zugewartet und als dann doch kurz nach Mittag die Sonne noch rauskam, machte ich mich auf die Socken.

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